Institutionelles Schutzkonzept (ISK)

Vor einigen Jahren begann die Aufarbeitung der zahlreich aufgedeckten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. Als Folge dessen wurde das Thema und die Forderung nach präventiven Maßnahmen immer größer. Die (Erz-) Bischöfe der in NRW gelegenen Diözesen haben sich auf gemeinsame Anforderungen sowie Vorgaben zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt verständigt. In diesen Vorgaben wird von jedem kirchlichen Rechtsträger ein institutionelles Schutzkonzept gefordert, das dem Schutze von Kindern und Jugendlichen dient. Ziel dieses Konzeptes ist es, eine entsprechende Haltung der in der Jugendarbeit tätigen Menschen zu entwickeln, die Zahl der  sexualisierten Gewalttaten zu verringern, mit Grenzüberschreitungen oder Übergriffen professioneller umzugehen und das Thema langfristig präsent zu halten.

Im Frühjahr 2019 hat die Kolpingjugend Diözesanverband Paderborn ihr eigenes Schutzkonzept verabschiedet. Dieses könnt ihr hier nachlesen. 

 

Erstellung eines institutionellen Schutzkonzeptes (ISK) für eure Kolpingjugend!

Dafür bieten wir euch drei verschiedene Workshopmodelle an, zwischen denen ihr Auswählen könnt:

 

1. Kompaktkurs an einem Tag von 10- 16 Uhr 

Wir führen zusammen mit euch eine Risikoanalyse durch und werten diese dann gemeinsam aus. Darauf aufbauend erstellen wir das institutionelle Schutzkonzept, dass an eure speziellen Gegebenheiten und Bedürfnisse angepasst ist.

2. Zwei Abende (jeweils für 3 Stunden)

Der Inhalt und Aufbau ist identisch mit dem des Kompaktkurses, wird jedoch auf zwei Abende aufgeteilt. Am ersten Abend führen wir mit euch die Risikoanalyse samt Auswertung durch und am zweiten Abend wird dann euer ISK erstellt.

3. Ein Abend mit vorheriger Eigenorganisation

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass ihr vorab von uns die Risikoanalyse zugeschickt bekommt und ihr diese eigenständig in eurer Ortsgruppe mit verschiedenen Zielgruppen durchführt. Sodass zur Erstellung des ISKs nur ein Abendtreffen mit der gesamten Leiterrunde und einem Teamer nötig ist.

 

Die Workshopmodelle werden von der Projektgruppe Schutzkonzept und weiteren Mitarbeitern der Diözesanebene durchgeführt. 

Wenn ihr eigenständig tätig werden wollt, nutzt dafür gerne unsere Methoden zur Risikoanalyse und unseren Verhaltenskodex als Orientierung.

Wenn ihr Fragen habt oder einen Termin für die Erarbeitung machen wollt, meldet euch einfach bei Jugendbildungsreferentin Lisa Metken.

 

Downloads: Praxis & Nah 2/2019, Online Tool 360° Achtsam